playstation-flop: gran turismo sport

Hintergrund: ich bin mit „Gran Turismo“, seit es die Rennserie auf der PlayStation gibt. Tatsächlich war es das erste Game überhaupt, das ich 1998, im zarten Alter von 15-16 Jahren, mit der Konsole kaufte.

Insofern habe ich immer exorbitante Erwartungen an eine Neuveröffentlichung, egal für welches PS-System.

Gran Turismo Sport PS4 Cover

Doch was mit „Gran Turismo Sport“ abgeliefert wurde, kotzt mich einfach nur an.

Ich habe das Spiel exakt am 2. Oktober vorbestellt. Über einen Online-Buchhändler. Sogar die „Steelbook-Edition“, Kostenpunkt 79,99€. Allein, es kam nie an.

Und mittlerweile bin ich da auch froh drum.

Der Release in Europa war offiziell am 18. Oktober. Mittlerweile listet GameRankings die Wertungen bei 35 Spiele-Tests auf 74,53% von 100. Metacritic vergibt 76%, bei 69 Wertungen.

Das ist absoluter Bullshit.

„Gran Turismo Sport“ ist damit das zweitschlechteste „Gran Turismo“ aller Zeiten. Noch hinter dem kastrierten PSP-Release. Und hauchdünn vor dem sinnlosen „Gran Turismo 4: Prologue“ mit 68,86% aus 2004.

Was. Erlaube. Polyphony Digital?

Mittlerweile bin ich ganz froh und glücklich, dass ich hierfür kein Geld habe liegen lassen müssen. Da ich seit 1998 PlayStation zocke, habe ich gewisse Ansprüche, was meine Einkäufe der Games betrifft. Wenn es nicht über 80% liegt, kaufe ich kein PlayStation-Spiel.

Bei „Gran Turismo“ hat man eine grandiose und glorreiche Franchise, um die jeder Publisher dankbar sein sollte. Sony schafft es jedoch immer wieder auf’s Neue, Iterationen komplett zu verkacken. Ein richtiges, ernstzunehmendes „Gran Turismo“, muss mindestens im 85%-Bereich liegen. Ansonsten wird es von mir und vielen anderen nicht als „Gran Turismo“ gewertet. „Gran Turismo Sport“ ist daher schon das Cover nicht wert, auf das es gedruckt ist.

Schäm‘ dich, Sony! Erst eine PlayStation bauen, die ein PC ist. Und dann nicht wissen, was man damit anfangen soll. Und der PS-Plus- und Online-Zwang kommt bei diesem Titel als Abzocke noch dazu.

Ruhe in Frieden, „Gran Turismo“! Und bleib‘ bitte tot. Was eine Hure.

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mitsubishi e-evolution concept

Vorsicht, der zappelt noch:

Teaser: Mitsubishi e-Evolution Konzept

Mitsubishi teast uns mit diesem Bild zu einer Konzeptstudie e-Evolution.

Zweimal „oho!“ und einmal „meh!“: „tief-sitzend aerodynamische Kurven“ und natürlich vollelektrischer Vierradantrieb. Und dann das: SUV. Korrigiere: zweimal „oho!“ und dreimal „meh!“.

Zu besichtigen wird das Projekt auf der diesjährigen Tokyo Motor Show sein. Diese findet schon nächsten Monat statt.

Wer wissen will, was die anderen Hersteller dann anbieten werden wird hier fündig. Zusammengefasst: man widmet sich japanischen Ikonen und legt diese teilweise sogar komplett neu auf. Ob das alles in Serie gehen wird, wir wissen es nicht, drücken jedoch fest alle Daumen!

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toyota und mazda: elektro-kollabo

Alle wollen plötzlich in Elektromobilität machen. Was eigentlich zum Schutze der Umwelt und urbaner Lebensbereiche gedacht war, ist bereits eines _der_ Buzzwörter des 21. Jahrhunderts.

Volvo aus Schweden z.B. hat angekündigt, ab 2019 ausschließlich in Elektro zu machen. Das könnte eine Art Wegweiser für ganz Europa sein.

Doch auch Japan steht den Elektro-Anstrengungen der neueren Zeit in Nichts nach, hier die Herren Präsidenten von Toyota und Mazda:

Toyota und Mazda: die Herren Präsidenten
Photo © Kim Kyung Hoon

Wie die „The Japan Times“ berichtet, verbünden sich die zwei konkurrierenden Autobauer mit einem Joint-Venture in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar (derzeit 1,36 Milliarden Euro).

Als Markt für dieses Experiment hat man sich die USA ausgesucht. Dort soll eine Fabrik entstehen, die in der Lage sein soll ab 2021 maximal 300.000 Toyota Corolla und Mazda SUVs zu bauen. Pro Jahr. Insgesamt sollen dafür 4.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Win-Win!?

Jedenfalls ist davon auszugehen, dass es in naher Zukunft mehr solche Anstrengungen geben wird. Das Auto verliert seit Jahren den Wert des Status-Symbols. Hinzu kommt, dass selbst deutsche Autobauer nicht in der Lage waren etwa Diesel-Motoren sauberer zu machen, geschweige denn dafür zu sorgen, einem Hybrid-Motor aus dem Hause Toyota etwas entgegenzusetzen oder gar etwas Eigeninitiative zu beweisen. Es ist auch schwer aus dem Automobil als Konzept noch irgendwas herauszuholen, was nicht schon in der Vergangenheit versucht wurde (sofern die nicht bald fliegen lernen sollten, was wohl eher unwahrscheinlich und unrealistisch ist). In Elektro liegt die Zukunft. Ob die Autoindustrie hier mitspielen wird, wird sich zeigen müssen.

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„das auto-syndikat“

DER SPIEGEL hat einen wichtigen Titel veröffentlicht, der noch bis zum Wochenende verkauft wird: „Audi, BMW, Daimler, Volkswagen und Porsche sprachen sich in mehr als tausend Treffen ab. Die Enttarnung eines Kartells.“, via magazin.spiegel.de.

Wenig überraschend: die Diesel-Affäre war dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Doch warum ist das für uns JPCARS-Fans wichtig? Steht alles im aktuellen Heft. Ist eigentlich schade, dass das Thema ins Sommerloch verschoben wurde. Ist ja aber in der Politik oftmals nicht anders.

Dürfte neben Japan v.a. die USA und Frankreich interessieren. Wegen dem Diesel-Skandal sind ja auch schon Manager verhaftet worden. Oder aber es passiert gar nichts: ja, so mächtig sind die. Wäre nicht das erste Mal…

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toyota gt4586 von ryan tuerck

Drift-Mastermind Ryan Tuerck und sein Toyota GT4586 mit Ferrari-Motor:

ryan tuerck und sein toyota GT4586 drift

Warum mit diesem Motor!? Weil’s geht! 😀 Er ist 2016 9. geworden (leider nicht mit diesem Ungetüm) in der Formel D(rift), praktisch die „Drift-Bundesliga“ drüben in den Staaten.

Alex Bernstein hat eine schöne Foto-Serie mit ihm und seinem Schmuckstück gemacht:

Foto-Serie, Ryan Tuerck, Formel-D-Fahrer mit seinem Toyota GT4586, via superstreetonline.com.

Die Heirat von Ferrari mit einem Toyota und noch darauf zu achten, dass das Ungetüm nichts anderes machen kann als Drift-Streber zu sein, war nicht einfach. Hier die drei Hauptherausforderungen beim Bau:

1. Getting info on the F136. Unlike a Toyota 2JZ, there isn’t much public data out there for the Ferrari V-8.
2. Can anyone tune this thing? If it weren’t for John Reed Racing and their magic with MoTeC, this would still be a show car.
3, All the little things count. For example, not being able to use the Ferrari coil packs, finding out that the power steering pump puts out way too much pressure for the steering rack, etc. There was no shortage of troubleshooting this supercar swap.

Trotz allem Pomp, das Vehikel wird wohl ein Show-Car bleiben. Ein paar Mods werden noch verbaut, z.B. bekommt der Wagen noch ein Nitro-Pack. Aber sonst wird er wohl zur Demo auf diversen Events eingesetzt. Ein paar coole Videos wird man in naher Zukunft damit auch sehen können.

Was haltet ihr davon? Zu viel? Zu wenig? Genau richtig? Ab dafür in die Comments! 😀

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car-hack: mit honda cr-v mario kart zocken

Ein Honda CR-V. Ein Raspberry-Pi-Minicomputer. Ein Nintendo 64-Emulator. Und die passende Software für den CAN-Bus. Fertig ist der Mario Kart 64-Car-Hack:

War ein spontanes Event, das zu diesem Ergebnis führte, HackIllinois 2016.

Spinnen wir das mal weiter: „Mario Kart 64“ ist aus dem selben Jahr wie das allererste „Gran Turismo“, also 1996/1997. Und wer die Welt der Emulatoren kennt, weiß, dass die längst nicht nur für Nintendo-Konsolen erhältlich sind. Wenn sich das faktisch über jedes Fahrzeug mit CAN-Bus zocken lässt, braucht theoretisch niemand mehr einen speziellen Sessel für Rennsimulationen!

Okay, vielleicht braucht man dann doch ein passenderes Auto…

Geile Idee, Umsetzung steht, Software gibt’s zum Downloaden und Testen (siehe Link oben). Respect!

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1995 honda prelude nfsu-version

Wir schreiben das Jahr 2003 und Cody Hudson war gerade mal 10 Jahre jung, als er seine Liebe zu japanischen Importfahrzeugen entdeckte. Zu der Zeit war er ein überzeugter „Need for Speed: Underground“-Zocker.

Mit 15 kaufte er sich für ca. 550€ einen gebrauchten Honda Prelude, studierte alles Mögliche zu dem Fahrzeug und hatte dann mit 20 alles komplett und eine Verknüpfung geschafft von den Fantasie-Wägen aus dem Videospiel in die Realität. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist wunderschön:

1995 Honda Prelude - Need for Speed Underground-Version

Noch mehr Bilder sowie die detaillierte Beschreibung des blutjungen Tuners findet sich dort:

http://superstreetonline.com/features/1995-honda-prelude-young-gun/.

Wer Cody fragt, was sein Lieblings-Part bei dem ganzen Tuning-Prozess war, führt er an, dass er Zeichnungen von Renderings bereits während der Schulstunden anfertigte und das Ergebnis genau einer dieser Renderings entspricht. Streber. :-p

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frohes neues gehacktes!

Ist schon eine ganze Weile her, dass eine WP-Seite von mir gehackt wurde. War aber leider am 16. November und 5. Dezember der Fall:

Hacked By Unknown
c1ph4 16. November 2016
Edle Klassiker, Nissan, Photos

Hacked By Not Matter who am i ~ i am white Hat Hacker please update your wordpress

Hacked By XwoLfTn
c1ph4 5. Dezember 2016
Design, Japan, Nissan

Hacked By XwoLfTn – Tunisian Hacker

Thanks for the hint, XwoLfTn! Hope you share the <3 for Japanese cars! Happy New Year y'all!

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bestes japanisches fluchtauto?

Japanese Nostalgic Car hat letztens eine aufregende Frage gestellt:

Was ist das beste japanische Fluchtauto?

Kriterien hierfür waren unter anderem:

  • groß genug für eine Crew
  • unauffällig (im weitesten Sinne)
  • schnell, wenn es darauf ankommt

In den Kommentaren wurde auch dieser Nissan Stagea erwähnt:

Nissan Stagea RS260

Oder der Toyota GX71. Oder ein Mazda Eunos 800. Oder etwa der Mitsubishi EX Lancer, der mit 287PS ja perfekt als Rallye-Fahrzeug taugt.

Interessenten an Fluchtautos Made in Japan, bitte hier entlang:

http://japanesenostalgiccar.com/qotw-whats-the-best-japanese-getaway-car/.

Erfahrungsgemäß werden hier hauptsächlich edle Klassiker erwähnt oder eben die Präferenz der Standard-Klientel von JNC. Vielleicht können wir das ja hier ändern! Moderne japanische Flucht-Autos bitte ab in die Kommentare! 😀

Ein bisschen Grand Theft Auto steckt bekanntlich in jedem von uns Männern.

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vorschau: gran turismo sport

„Gran Turismo Sport“ (グランツーリスモスポーツ) ist eigentlich die erste wirklich neue Iteration des Edel-Racers seit es diese Serie gibt, also seit 19 Jahren. Bei allen anderen Vorgängern änderte sich lediglich der Zähler beim Titel des Spiels am Ende. Oft wurde auch die Engine einfach weiter benutzt (mit fatalen Pixelfehlern als Folgen).

Hier der jüngste Trailer direkt von „Gran Turismo TV“:

Dort ein Exklusiv-Interview (englisch) mit GT-Mastermind Kazunori Yamauchi: Interview via usgamer.net.

Aber warum? Hierfür gibt es mehrere Gründe:

1) die Absatzzahlen der PS4 sind überirdisch. Das ist eines der Hauptkriterien, wenn Entwickler einen Exklusiv-Titel für eine Konsole machen
2) die Geburtstags-Edition ist vorbei und es gibt hier kaum noch etwas abzufeiern
3) es gibt keine (IMHO unnötigen) „Prologue“-Titel mehr
4) Engine ist leichter und besser zu bewältigen als für die PS3 und daher wahrscheinlich eine Neuentwicklung
5) die Unterstützung von PlayStation VR, was noch nie für eine PS-Konsole erhältlich war

Wie das jetzt am Ende alles harmonieren soll lässt sich derzeit schwer sagen, zumal Polyphony massiv Druck durch die Community mit „Project CARS“ gekriegt hat. Die Wertungen für „GT Sport“ müssen über 83 von 100 liegen, ansonsten war die Mühe der Japaner umsonst und das Projekt ein Flop.

Die Spieler wird es freuen: Endlich Competition für den Platzhirsch! Racing-Fans kommen in Europa GT-technisch ab dem 18. November auf ihre Kosten; dann erscheint der Titel drei Tage nach Japan auch in der EU.

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