Mache ich gerne mal mit, hier ein paar japanische Ikonen der 80er Jahre:
War schon mega. Viele davon noch selbst als kleiner Junge auf deutschen Straßen sehen können.
Alles so schön blocky hier, haha!
Denke Civic und der Accord waren damals am häufigsten. Und an wen ich mich gar nicht erinnern kann ist der Alycone. Aber mei, ist leider auch schon ewig her.
Zum 35. Geburtstag des NSX hat Honda sich SuperGT-Champion Tomoki Nojiri ins Boot geholt, der alle fünf Ausgaben auf die Teststrecke geschickt hat, die in dieser Zeit auf den Markt gekommen sind:
Er beginnt mit dem revolutionären 1997er 3,6-Liter mit sechsgang-manueller Schaltung und lobt die Sicht aus dem Fahrzeug, sowie das Kurvenverhalten. Auch ist er etwas überrascht, wie gut sich dieses alte Modell selbst heute noch fährt.
Danach steigt er in den 2001er Type S, der 50 Kilo leichter ist und wohl mehr Toleranz gegenüber dem Fahrer aufweist. Auch ist hier wohl die Federung besser eingestellt für den Grip der Reifen auf der Straße.
Der 2002 NSX-R dann hat erneut 75kg weniger als die Urversion. Bereits ab 60kmh spürt man wohl die Optimierungen der Aerodynamik.
Der 2016 NC1 macht dann alles anders, zumindest in Bezug auf den Antrieb. Aus dem Heckantrieb wurde Allrad, plötzlich ist da ein Hybrid mit drei Motoren und Torque Vectoring. Die Lenkung und die Sicht sind erneut extrem gut, allerdings ist hier wohl das Modell, das die höchste Konzentration vom Fahrer erfordert.
Und schließlich endet das Video mit dem vorläufigen „swan song“, dem 2021er NSX Type S. Mehr Leistung, mehr Abtrieb. Die optimierte Aerodynamik fordert weniger Korrekturen bei Kurvenfahrten. Und die Power ist laut Nojiri wohl „too much“ für die kleine Teststrecke von Honda.
Honda macht jetzt auch in wiederverwendbare Raketen:
Ist in Japan ja nichts Ungewöhnliches: die Konzerne dort sind oft in so vielen Bereichen gleichzeitig aktiv, jedes Kartellamt in Europa hätte solche Praktiken wegen Wettbewerbsverzerrung längst verboten.
Sei’s drum, der Test hier wurde von Honda R&D (Research & Development) auf einer Testanlage in Taiki Town in Hokkaido durchgeführt und das sogar erfolgreich. Zwar ist die Rakete hier nicht sehr groß, doch nur 37cm Abweichung bei der Landung sind schon eine Hausnummer.
Honda hat hier durchaus Ambitionen: bis 2029 suborbitale Raumflüge realisieren will man da. Ob daraus letztlich ein kommerzielles verwertbares Raketenprogramm wird, um etwa Nutzlasten wie Satelliten ins All zu befördern, ist derzeit noch unklar. Wenigstens irgendwie an ein Auto bringen wäre schon ganz geil! Wenn’s mit den Nutzlasten nicht klappt, dann eben Weltraum-Racing.
Die erste große Messe des neuen Jahres, die CES in Las Vegas, zeigt erste Bilder des E-Autos von Honda und Sony:
Der etwas dröge anmutende Afeela 1 soll als Serienmodell ab 2027 in Europa zu haben sein. Zwei E-Motoren leisten hier drin durchschnittliche 360kW, der Akku leistet 91kWh, Reichweite um die 500km. Mit einem Neupreis von ca. 80.000-85.000€ ist es auch nicht ganz soo günstig.
Immerhin: für alles mit Sound und Grafik ist Sony zuständig. Dazu liefert der japanische Elektronikkonzern ein Panoramadisplay im Inneren von Tür zu Tür. Vorinstalliert sind Amazon, Spotify, TuneIn und Audible – wer’s braucht. Bis zu 40 Kameras sorgen für eine omnipräsente Fahrassistenz. Das geht bis Level 3, nicht mehr und nicht weniger, und schließt den Fahrer nach wie vor noch nicht komplett aus – ist bei anderen Herstellern aber bisher auch so.
Auch wenn der Kaufpreis hoch erscheint, die Produktionskosten sind es ebenfalls und so ist die Marge wohl gering. Deshalb gibt es den Wagen nur in drei Farben (grau, weiß oder schwarz), zwei Innenraumfarben (grau oder schwarz) und zwei Ausstattungslinien. Das Einstiegsmodell heißt „Origin“, die Premiumversion ist sechsstellig und wird „Signature“ genannt. 21-Zoll-Felgen gibt es serienmäßig, die Länge liegt bei um die fünf Meter.
Heute: wie der Honda NSX die Ära der Supercars aufmischte!
Für mich ein Traumwagen seit meiner Kindheit, entstanden in Zusammenarbeit mit dem legendären F1-Rennfahrer Ayrton Senna, ein Sportwagen-Manifest und absoluter Primus seiner Klasse!
Hätte ich einmal in meinem Leben 100-120k, meine Zukunft wäre mir egal, ich brauche keinen Immobilienkredit und Bälger haushalten würde ich auch nicht – direkt in meinen eigenen NSX investiert (wahrscheinlich in rot, weil so bekomme ich ihn noch am günstigsten).
Immer an Wochenenden, sowie bei Familienfesten, stelle ich mir selbst die wichtigsten Lebensfagen: warum, eigentlich, gibt es kein japanisches GT3-Auto? Ja warum nur!?
Die Antwort liefert mir wie immer eine US-amerikanische Suchmaschine, die stolz im ersten Eintrag auf einen Community-Eintrag bei Reddit verweist: tjop, es baut einfach halt niemand mehr eines. 🙁 Naja, so außer Toyota, bzw. Lexus, vielleicht. Vielleicht auch nicht.
Es gibt also Hoffnung! Als Erlkönig, lasst uns mal einen Prototypen hier schauen:
Erste Tests auf einer Primus-Strecke: Spa-Francorchamps! Erst vor drei Monaten. 🙂
Porno. Lasst mal hoffen, dass das wahr wird… und ja, ich zwinkere mit beiden Augen in Richtung Honda (NSX) und Nissan (GT-R) und bin draußen.
Drive! Jetzt. Weil halt sonst eh nur Familienfeste, was keiner von uns braucht.
Beginnen wir das neue Jahr mit einer interessanten Frage: wer baut eigentlich die zuverlässigsten Neuwagen?
Hier die Statistik:
Die Liste wird angeführt von Lexus, Toyotas Edelmarke. Auf Platz 2 folgt Toyota selbst, klar. Doch auch die anderen japanischen Autohersteller können sich sehen lassen: mit Acura, Honda, Subaru und Mazda sind insgesamt sechs Stück unter den Top 10. Woohoo!
Die Schlusslichter sind übrigens (nicht mehr zu sehen oben, das ist die Top 25) Chrysler. Und vorletzter für mich aus Stuttgart etwas überraschend: Mercedes-Benz. o.O
Im Rahmen der diesjährigen Feierlichkeiten hat man sich bei den japanischen Hauptstädtern einiges einfallen lassen.
Sehr sympathisch und eindrucksvoll fand ich z.B. die Geräuschezeitreise durch die Firmengeschichte:
Das geht ganz harmlos los, mit einem Retrofit-Motor für das eigene Fahrrad(!) aus dem Jahr 1947 (Type A). 😀
Wer bis zu Minute 5 und 30 Sekunden durchhält, der bekommt dann eines meiner Traumautos zu sehen: den NSX Type S (2022). Wobei es für mich jeder NSX tun würde, versteht sich. 😛
Hat Spaß gemacht, für Auto- wie Motorradfans was dabei. Und wer auf der YouTube-Seite bisschen weiterscrollt, findet viele zusätzliche Geburtstagsvideos als Empfehlung. Viel Spaß!