Mitsuoka Himiko

Auf meinen Streifzügen durch das Web nach Neuerscheinungen in 2020 bezüglich japanischer Autos begegnete mir dieses Schmuckstück:

Mitsuoka Himiko

Zu sehen ist das Modell Himiko aus dem Hause Mitsuoka.

Mitsuoka ist eine der weniger bekannten Automarken aus Nippon im Westen und immer wieder gut für extravagante Veröffentlichungen.

Der kleine Hersteller aus der Toyoma-Präfektur existiert seit 1968, beschäftigt um die 500 Mitarbeiter und hat ein Markenzeichen: die Designs richten sich vornehmlich nach denen britischer Klassiker der 1950er und 1960er Jahre.

Das sind Fahrzeuge, die nicht immer gefallen: zu extravagant und verschnörkelt wirken viele der Designs aus diesem Haus. Und dennoch: in einem völlig übersättigten Markt ohne designtechnische Revolutionen, und das bereits seit Jahrzehnten, wirkt Mitsuoka geradezu erfrischend!

Doch zurück zum Himiko: benannt nach der ersten historisch belegten Herrscherin von Yamatai (189-248 A.D.) erscheint der auf einem Mazda MX-5 NC basierende Roadster, der ein bisschen an einen Rolls Royce erinnert, nun schon seit 2008. Als Motor wird seit 2018 der SKYACTIV-G-1,5-Liter, ebenfalls aus dem Hause Mazda, genutzt. Das Design stammt von Takanori Aoki, jedes Exemplar wird von 45 Mitarbeitern handgefertigt. Echt gut!

Wer ihn importieren will, hier kann jemand helfen: batfa.com/newcar-mitsuoka_himiko.htm. Günstig ist der Roadster jedoch nicht: ich fand ihn für 57.500€ in Baden-Württemberg, Modell aus 2014 und hier noch mit 2,0l-Maschine!

Bitte mehr davon!

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sony vision-s concept

Zuallererst hoffe ich natürlich, dass ihr, liebe LeserInnen da draußen vor den Bildschirmen, Weihnachten gut überstanden habt, und ihr auch gesund und frischen Mutes in das neue Jahrzehnt gekommen seid! 🙂

Ich für meinen Teil kann nicht klagen, hat sehr gut getan sich mal fast zwei Wochen ausklinken zu können. Auch wenn das ohne eigenes Benzin-Automobil in der Form nicht möglich gewesen wäre (Asche auf mein Haupt…).

A propos Automobil! ^^

Wie ihr alle inzwischen wissen solltet, verbreite ich mindestens einmal pro Monat frischen Sh*t zu japanischen Automobilen über dieses kleine feine Untergrund-Medium in die Welt. Das Jahr beginnt diesmal mit einem ziemlichen JPCARS-Hammer, denn überraschend hat erst heute ein sehr bekannter japanischer Konsumentenelektronik-Konzern sein allererstes KFZ der Öffentlichkeit auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas vorgestellt!

„It’s a Sony“:


Quelle: Sony

Was nach der Veröffentlichung und diesem Werbevideo einem durch den Kopf geht, nämlich dass dieser Schritt mehr als naheliegend war, da wir uns technologisch mittendrin befinden in der Verschmelzung des Automobils mit handelsüblichen Unterhaltungs-Gadgets, war vor der Präsentation gar nicht so offenkundig, wenn man sich nicht sehr gut in der derzeitigen E-Auto-Industrie auskennt: so ziemlich jedes Cockpit moderner E-Autos erinnert doch sehr stark an Raumschiff-Cockpits oder eben Konzeptstudien, die man aus Science-Fiction-Medien kennt. Allerdings habe ich selbst nicht damit gerechnet und diese Meldung zu lesen, die heute so ziemlich überall durch den weltweiten Äther ging. War doch ein merkwürdiges Gefühl zu Beginn. Schließlich baut Sony hier nicht nur ein schickes Cockpit, das hätte man denen immer zugetraut, sondern gleich ein komplett eigenes Auto!

Absolut kein Werbe-Gag hier, sondern ein gelungener Stunt, der selbst mich alten WWW-Hasen derbe überrascht hat. Respekt, Kenichiro Yoshida und Team!

Nachdem wir nun das Offensichtliche verarbeitet haben (oder altersbedingt noch am Verarbeiten sind), widmen wir uns nun den wichtigen Specs:

* 100%iges Elektroauto mit
* vollumfänglichem Sensor- 360°-Sound- und Entertainment-System
* entwickelt u.a. von Magna Styer (Österreich), Bosch, Continental und ZF
* Ultraschall, Lidar und Radar an Bord
* 2x200KW-Motor
* von 0 auf 100 in 4,8 Sekunden
* keine Infos zum Akku bislang
* ebenso leider keine zum Preis

Vor allem die Engine, und auch der Sound, vermitteln ein Gefühl von „haben wollen!“.

Dann bin ich ja auch ein riesen Konzeptauto-Fan und hoffe natürlich, dass diese Studie so auch realisiert wird, möglichst ohne große Änderungen. Denn sind wir mal ehrlich: dieser E-Silberpfeil der Gadget-Freaks aus Nippon sieht einfach geil aus!

Ich wünsche Sony wirklich viel Glück damit und v.a.: danke, danke, danke, dass es kein SUV (aka „Stadtpanzer“) ist!!! <3

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lexus lf-30 electrified concept

Schließen möchte ich dieses kfz-kritische Jahr mit einem Gruß aus der Zukunft:

Lexus LF-30 Elektrovision

Der Edel-Zweig von Toyota, Lexus, stellte kürzlich auf der Tokyo Motor Show diese futuristische und wunderschön designte Elektrostudie LF-30 vor.
Vom Reißbrett auf die Straße soll der Wagen lediglich sechs Monate Arbeitsaufwand benötigt haben; und das auch noch bei einem nur siebenköpfigen Team! Wahn-Sinn! Respekt und Hut ab!

Bewundern kann man ihn in aller Größe und allen Details offiziell bei Lexus natürlich: https://lexus.de/discover-lexus/concept-cars/lf-30/. Eines der Highlights war für mich ohne Frage das abgefahrene Cockpit.

Oder man surft bei den Kollegen von auto motor und sport vorbei, die konnten sich am Tag vor dem Abflug nach Tokio das Gefährt genauer ansehen und haben dazu auch satte 47 Photos in petto.

Wie das immer so ist bei Konzeptstudien: wahrscheinlich wird man diesen Traumwagen nie in der Form auf unseren Straßen sehen. Zudem hat Lexus selbst durch die Zahl 30 im Modellnamen zweierlei signalisiert: man feiert zum einen das 30-jährige Bestehen. Und zum anderen möchte man hier kein Konzept vorstellen, dass auf nur eine Dekade angelegt ist, sondern drei. Von daher ist es wahrscheinlicher, Elemente dieses Gefährts in zukünftigen Lexus-Fahrzeugen verbaut zu sehen, nicht aber das gesamte Konzept.

Mit diesem Traum aus der japanischen Auto-Zukunft entlasse ich euch, liebe Leserinnen & Leser, in die Weihnachtsferien!

Ich wünsche Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2020!

Empfehlt uns weiter, ich hoffe ihr hattet dieses Jahr auch wieder eine Menge (Lese-)Spaß! ^^

Alles Gute, bis bald und fahrt vorsichtig,
JPCARS.de

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hondas formel1-geschichte in mangaform

Wer ein Faible für japanische Fahrzeuge entwickelt hat, entwickelt wohl auch eines für weitere Schmankerl japanischer Kultur.

Zum Beispiel Mangas:

Honda: Formel1-Geschichte in Mangaform

Ein japanischer Hersteller, der immer mal wieder gerne beides verbindet, also Autos & Manga, ist Honda.

Der obige Screenshot ist einem aktuellen YouTube-Film entnommen, der das Verhältnis des Herstellers zur Formel 1 genauer beleuchtet.

Da der nicht nur sehr gut gemacht ist, also professionellen Büchern in nichts nach steht, sowie historische Bewegtbilder ebenso beinhaltet wie viel Situationskomik, bette ich diesen 20-Minüter hier gerne ein:

Fast mit ein bisschen Wehmut blicke ich hier auf diese nette und emotionale Geschichte zurück, geht es der Formel 1 nicht mehr wirklich gut. Die legendäre Rennserie hat die besten Zeiten wohl hinter sich und ist heute auch schwer zu rechtfertigen in Bezug auf geopolitische Klimakrise-Themen. Für einen Mittdreißiger männlichen Geschlechts, der noch der brasilianischen Legende Ayrton Senna zusehen durfte und Michael Schumacher zum Rekordmeister hat heranwachsen sehen, nicht ganz so einfach.

Inhaltlich ging es 1964 für Honda los, in nur zwei Jahren brachte man ein konkurrenzfähiges Rennfahrzeug auf die Strecken dieser Welt. Man tat sich u.a. schwer mit dem Regelwerk und konnte einfach keine 1500cc-Motoren bringen. Dies wiederum führte zu vielen internen Streitereien und auch wenn diese heute etwas lächerlich wirken, zur damaligen Zeit war das der Alltag. Am Ende standen nicht nur Siege, was immer am meisten zählt, sondern eben auch das allererste Formel1-Fahrzeug der Edelmarke.

Mich hat das hier sehr gefreut, ich hoffe euch auch. 🙂

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das ende der iaa

Deutschland – Autoland. In keinem anderen Land der Welt wird das Luxusgut Auto so hochgehalten wie hierzulande.

Blick von der IAA 2009, Foto aus Eigenbestand

Blick von der IAA 2009, Foto aus Eigenbestand

Wer kein Auto besitzt, ist gesellschaftlich unten durch; Bahntickets lohnen sich nie aus diesem Grund; und auch die Innovation bleibt auf der Strecke: das vielleicht innovativste Gefährt des letzten Jahrzehnts war kein Fahrzeug aus Stuttgart, Wolfsburg oder München – sondern ein japanisches des Autobauers Toyota.

Auf der IAA (Internationalen Automobilausstellung) feiern sich v.a. die deutschen Autobauer alljährlich selbst. Die Messe war von Beginn an, also ab 1901, organisiert von der Automobilindustrie. Das hat sich bis heute nicht geändert. Was sich geändert hat ist die Gesellschaft. Und die hat erkannt, wie gefährlich diese Messe in Wirklichkeit ist.

Dieser Artikel soll überhaupt kein Bashing der IAA darstellen. Er soll vielmehr den Zeitgeist aufzeigen, der sich mittlerweile durchsetzt. Dazu gehört, dass die IAA 2019 so kritisch bewertet wird wie nie. Es könnte ein längst nötiger Richtungswechsel sein. Oder eben ein Rohrkrepierer. Am Ende stehen wahrscheinlich nur Verlierer, der größte könnte der Kunde selbst sein.

Bereits im Vorfeld wurde klar, dass 22 Hersteller keine Lust mehr haben deutsche Automessen zu repräsentieren. Dazu gehören neben Volvo Edelmarken aus Großbritannien wie Rolls-Royce, Aston Martin; japanische wie Mazda, Nissan oder Mitsubishi; aber auch französische wie Renault und Alpine. Der deutschen Automobilindustrie haben v.a. der Dieselskandal aus 2017, sowie die korrupten Manager aus dem Hause VW und Audi hart zugesetzt. Schon alleine hier ist unklar, ob sich die Branche jemals wieder richtig erholen können wird. Vielleicht ist das aber am Ende auch ganz gut so.

Die IAA 2019 untergräbt demokratische Werte: so wurde der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ausgeladen. Feldmann gilt als beständiger Kritiker der Branche und hat daraufhin seine nichtgehaltene Rede auf Facebook veröffentlicht.

Mittlerweile kam auch heraus, dass Diesel-PKW im Stadtverkehr das meiste Stickoxid produzieren, nämlich 65%. LKW kommen auf 12%, Busse lediglich auf 4%. Mit 3% fällt der Ausstoß bei „übrige PKW“ relativ gering aus. Wer alleine diese Grafik aus dem Ausland anschaut, der möge meinen, die ehemals als vernünftig geltenden Deutschen seien endgültig verrückt geworden.

Zu Letzterem passt auch die grassierende Sucht nach immer mehr SUV. Immerhin: für diese brutalen Klimakiller gibt es mittlerweile einen eigenen Begriff, der dieser Tage im Mainstream angekommen ist und zwar „Stadtpanzer“. Wären wir heute in den 60ern, hätte man uns erzählt das sei ein „grüner Kampfbegriff“ und uns auf die Finger gehauen (oder Schlimmeres). Mehr Aufmerksamkeit geht fast nicht. Oder doch: vier Tote durch einen SUV-Fahrer in Berlin. Oder so: „…Schlaglichter auf einen blutigen Alltag. Nach einer vom Spiegel veröffentlichten Statistik starben zwischen 1950 und 2017 780.000 Menschen auf hiesigen Straßen. 31 Millionen wurden verletzt.“ [via].

Vieles von dem toppen geht eigentlich nicht mehr. Das kann nur eine gut vernetzte und etablierte Organisation wie z.B. Greenpeace. Die 49 vollgepackten Seiten wurden erst am Dienstag dieser Woche öffentlich, Titel: „Mit Vollgas in die Klimakrise“. Berücksichtigt werden hier „Emissionen durch Produktion, Betrieb, Kraftstoffbereitstellung und Recycling der im Jahr 2018 verkauften Autos“. Kam heraus: „Allein VW, der Spitzenreiter im Schmutz-Ranking, ist laut Bericht für 582 Millionen Tonnen Treibhausgase verantwortlich – so viel, wie ganz Australien ausstößt“. Boing! Prost auf alle VW-Fahrer da draußen!

Aktiv werden kann man selbst an diesem Wochenende natürlich auch. Wahrscheinlich sind, wohl auch wegen sehr guten Wetteraussichten, so viele Demonstrierende wie nie. Sieben Umwelt- und Fahrradverbänden, darunter neben Greenpeace auch der ADFC und der BUND, wollen auf der IAA demonstrieren oder laden dazu ein. „Das „Aussteigen“ genannte Aktionsbündnis fordert ein radikales Umdenken in der Verkehrspolitik – weg vom Verbrennungsmotor, hin zu mehr öffentlichem Nah- und Radverkehr“. Ganz ehrlich: das hierzulande? NO. FUCKING. WAY.

Denn was man wissen muss: besitzt du als Deutscher kein eigenes Auto, bist du generell verdächtig. Einen Führerschein zu machen ist hierzulande so selbstverständlich wie die Raute der amtierenden Bundeskanzlerin. Das Auto fließt durch des Deutschen Genetik, oftmals nicht zu seinem Wohl.

Dagegen machen können wir nichts. Darüber kritisch zu reflektieren ist nur in den seltensten Fällen möglich. Wir folgen einfach blind der Generation unserer Eltern und Großeltern, die uns eines beigebracht hat: „wenn du gehen musst, geh‘ mit einem Knall!“ Am besten dem einer VW-Fehlzündung…

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galerie: 24h-rennen von le mans 2019

Auch wenn JPCARS.de gerade an den Außlaufzonen, Fachbegriff Kerbs, leichte Probleme hat und wegen dem Anbieten von Spenden-Buttons aus dem Google Play Store geflogen ist, lösen wir natürlich unser Versprechen von letztem Monat ein und bringen die Galerie zum 24h-Rennen von Le Mans 2019 in euer Haus!

Hier der entsprechende Teaser:

24h von Le Mans 2019 JPCARS-Galerie

Das sind ein bisschen weniger MB, nämlich 344, allerdings auch mit dem Tablet und nicht mit dem Smartphone fotografiert:

https://cloud.aethyx.eu/index.php/s/L2saoq3CMapmmoe.

Wichtig: gleich zu Beginn, nachdem die Seite geladen hat, auch hier bitte doppelt(!) auf den rot markierten Button klicken, der sortiert euch das nach Datum:

Nach Datum sortieren in der AETHYX MEDIAE Cloud
Nach Datum sortieren in der Cloud von AETHYX MEDIAE

😀

Eine geile Zeit und eine Arbeit, die sich über drei Tage erstreckte.

Am Ende war der alte auch der neue Sieger, wenn auch seeehr glücklich: erneut Toyota! Glückwünsch und Hut ab! 🙂

Wer das Medium hier regelmäßig verfolgt, der wird gelesen haben, dass es seit es das legendäre Rennen Le Mans gibt, lediglich 2 Mal, also letztes Jahr (Toyota) und 1991 (Mazda) japanische Siege nach Herstellern gab. Krasses Gefühl als Japanophiler, da beim dritten Mal live dabei gewesen zu sein!

Dank auch an EuroSport, einem meiner Lieblings-Privaten aus der Kindheit für die Übertragung an der Stelle!

Nächstes Jahr gerne wieder! Und gerne auch mal live und in persona! ^^

Gute Fahrt,
JPCARS.de

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galerie: 24h-rennen nürburgring 2019

Vom 20. bis zum 23. Juni 2019 fand das 24h-Rennen des Nürburgring 2019 statt!

Eigentlich sollte wirklich jeder Erdenbürger mit deutschem Pass mindestens einmal in seinem Leben an die Eifel gepilgert sein, um sich live und in Vollfarbe die grüne Hölle schlechthin zu geben. 😀

Für die, denen genau das nicht möglich war und die auch über andere Pässe verfügen, war ich dieses Jahr fleißig und habe ca. 870MB(!) an fotografischen Daten von Start zu Ziel produziert, hier ein Auszug:

24h Nuerburgring 2019 JPCARS-Galerie
24h Nuerburgring 2019, Offizielle JPCARS.de-Galerie

Danke an RTL Nitro, die den kompletten Rennevent live im TV übertragen hatten.

Ihr erreicht die Galerie über folgenden Link: https://cloud.aethyx.eu/index.php/apps/gallery/s/agp6xxSkP74Hm7t.

Wichtig: gleich zu Beginn, nachdem die Seite geladen hat, bitte doppelt(!) auf den rot markierten Button hier klicken, der sortiert euch das nach Datum:

Nach Datum sortieren in der AETHYX MEDIAE Cloud
Nach Datum sortieren in der Cloud von AETHYX MEDIAE

Nicht, dass ihr mir das hier vom Ziel zum Start anschaut! 😉

Verraten werde ich nichts, mein eigenes Fazit lautet: mir war es zu brutal.

Ich kann mich jetzt nicht bewusst erinnern, alte Rennen hier irgendwie verfolgt haben zu können, doch das ist schon ziemlich rücksichts- und erbarmumgslos, was hier passiert in der Eifel. Selbst als Zuschauer benötigt man starke Nerven.

Nichtsdestrotrotz: den Titel „Grüne Hölle“ bekam der legendäre Nürburgring ja auch auch nicht umsonst. Man kann alles hier machen, nur nicht ernsthaft Rennen fahren bei dieser Strecke.

Auch stieß mir negativ die Komplettkommerzialisierung auf: in manchen Szenen hätte ich mir mehr Taktgefühl und Fachwissen des Moderatoren-Teams gewünscht (in einer Szene hindern die ein Reparaturteam eiskalt mit dümmlichen Fragen an der Reparatur, in vielen anderen Szenen werden Interviewte regelrecht aus dem Bild gestoßen bzw. geschubst). Zu meiner Kindheit hieß diese Veranstaltung ferner auch nicht „ADAC TOTAL 24h-Rennen“. Und, es wurde in einem Interview auch mal richtig kritisch angemerkt, es gab wohl noch nie dermaßen viele Reiche, die einfach das Geld, aber nicht die Gehirnleistung (geschweige denn Fahrleistung) aufbringen können, gute, seriöse Autorennen abzuliefern.

Für Letztere eine kleine Empfehlung von mir: fahrt die Langstrecke doch mal in einer Simulation auf dem PC oder der Konsole! Was Krankeres kann man sich nicht antun, ehrlich! Ist, selbst simuliert in einem Videospiel(!), mega-schwer!

Letzter Zusatz: die rund 160 Autos der Starterliste dieses Jahr.

Als japanische Fahrzeuge waren dabei:

  • Lexus RC F GT3
  • Lexus RCF
  • Nissan GT-R Nismo GT3

Genießt die Bilder, ich bin draußen, hatte heute auch 39°, bin froh noch am Leben zu sein.

Nächsten Monat die Bilder zu Le Mans 2019! Eins vorweg: war nicht ganz so spannend wie letztes Jahr…

Heiße, PS-starke Ferien wünscht,
JPCARS.de

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le mans 2019: japan und seine historie

2019, 24-Stunden-Rennen von Le Mans: Läuft!

Auf Eurosport im TV, dieses Wochenende!

Oder im offiziellen YouTube-Kanal!

Seit paar Tagen die letzten Stunden im Qualifying.

Infografik: Japans Historie bei Le Mans!

Infografik: Japans Historie bei Le Mans!

Es gibt Infografiken, die kann man nicht mehr besser machen. Hier ist so eine, daher auch unkomprimierte 1,5MB.

Teams, Marken, Fahrerinnen & Fahrer, Statistiken – alles drin! Warten lohnt sich!

Einen besseren Überblick gibt es nicht, meiner bescheidenen Meinung nach. Offiziell Le Mans!

Soll zwar über 30 Grad dieses Wochenende geben, doch: plant Gewitter ein! Le Mans ist nur einmal im Jahr! Absoluter TV-Tipp!

J’aime Circuit de la Sarthe! <3

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nissan: 50 jahre gt-r

Für Nissan ist 2019 ein geschichtsträchtiges Jahr, wird doch neben dem ikonischen Modell Z auch noch 50 Jahre GT-R gefeiert.

Das folgende Foto zeigt sehr anschaulich, wie sich das Modell über die Jahrzehnte verändert hat und wo Nissan mit dem GT-R heute steht:

Nissan: feiert 50. Geburtstag des GT-R

Wer etwas genauer hinsieht, der erkennt eine Sonderlackierung: die Rennstreifen sollen explizit an das Touringfahrzeug KPGC10 Skyline GT-R aus 1971 erinnern. Die Lackierung gibt es in drei Ausführungen, oben ist Wangan Blue zu sehen.

Akzente an den Felgen gibt es zudem, ebenso am Lenkrad wie am Schaltknauf. Die Sitze und der Innenraum sind mit edlem Alcantara ausgestattet, gestickt lässt sich erkennen, dass es sich um die Jubiläumsedition handelt; sogar an den Sonnenblenden.

Als Motor dient ein von Hand gebauter, 565PS-starker 3,8l-V6-Twinturbo, welcher sich nicht von der regulären Verkaufsversion unterscheiden soll. Letzteres gilt übrigens auch für die Geburtstagsversion des 370Z. Titan-Sportauspuff und ein Bose-Soundsystem gehören zum Paket dazu.

Der Artikel oben zeigt viele Bilder, erhältlich ist das „Geburtstags-Supercar“ noch diesen Sommer.

Ein Traum! Und wird es wohl für mich zumindest real leider auch bleiben. Alles Gute, GT-R!

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toyota und jaxa: mondfahrzeug-studie für 2029

Die Ambitionen der Menschheit erneut Präsenz im Weltall zu zeigen nahmen die letzten Jahre immer weiter zu. Für Erkundungen unseres Sonnensystems führt der Weg dabei jedes Mal direkt über unseren nächsten Erdtrabanten, den Mond.

Erst Ende 2018 konnte China erfolgreich mit einem Roboter das erste Mal auf der Rückseite des Mondes landen. Auch die USA planen auf ihrem Weg zum Mars die nächste Dekade den Erdtrabanten mit ein durch die NASA und SpaceX. Israel und Indien haben ähnliche Pläne.

Und auch die japanische Raumfahrtbehörde JAXA hat zusammen mit dem Hersteller Toyota eine Mondbuggy-Studie für 2029 am Start:

Toyota und JAXA: Studie eines Mondfahrzeugs fuer 2029

Zu sehen ist das sechsrädrige Gefährt mit ausgefahrenem Sonnensegel und einem Astronauten zur besseren Vorstellung der Ausmaße in einer Künstleranimation.

Weitere Grafiken und auch ein Video finden sich dort: https://inverse.com/article/54043-toyota-moon-rover-car-jaxa.

Einen Namen sowie ein finales Design gibt es allerdings noch nicht. Dafür einige technische Spezifikationen, die bereits kommuniziert werden konnten:

* Reichweite soll bei ca. 10.000km liegen. Das sind lediglich 920km weniger, als der Gesamtumfang(!) des Mondes beträgt
* dies entspräche ca. dem 18-fachen der Reichweite eines Tesla Model S
* Batterietechnologie wird eine erweiterte Version des 2019er-Modells Toyota Mirai sein
* diese Technologie nutzt Wasserstoff und gibt keinerlei CO2-Emissionen in die Umwelt ab
* Wasserstoff soll auf dem Mond in ausreichender Form auch selbst vorhanden sein, was ein Nachbetanken, z.B. von der Erde aus, überflüssig machen soll
* Platz soll innen sein für zwei Astronauten, maximal vier für Notfälle
* aus diesem Buggykonzept soll spätestens 2024 Realität werden, 2029 soll es auf dem Mond fahrend anwesend sein

Wer schon mal einen Toyota in seinem Besitz hatte so wie ich, der weiß, dass das technisch absolut möglich sein wird. Ob man sich hier mit dem zeitlichen Druck einen Gefallen macht, steht hingegen auf einem anderen Blatt. Wobei, wer wenn nicht Japaner und deren Fleiß und Ingenieursfähigkeiten wären fähig, so ein ehrgeiziges und kompliziertes Projekt zu realisieren? Eben.

„To Ze Moon!“

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