toyota ts 050 hybrid

Das nun gezeigte Fahrzeug hat für Toyota etwas Beeindruckendes geschafft, was den Japanern noch nie gelang:

Toyota TS 050 Hybrid Le Mans
Photo via de.wikipedia.org

Sie gewannen kürzlich das prestigeträchtige Rennen „24 Stunden von Le Mans“. Fahrer waren dieses Jahr Sébastien Buemi (Schweiz), Kazuki Nakajima (Japan) und Ex-Formel1-Pilot Fernando Alonso (Spanien).

Es brauchte nur ein Safety Car und ein bisschen Regeländerung dafür. Nee, Spaß.

Der Sieg war natürlich verdient und spricht voll für dieses Fahrzeug, dass es das Potenzial hat zeigte es ja bereits beim 6-Stunden-Rennen von Fuji letztes Jahr im Oktober.

Ist ein schönes Ding, das Bild oben zeigt ihn bei der Präsentation 2016 auf dem Circuit Paul Ricard.

Dieses Vieh bietet 500PS in beiden Motoren, ist über 4,60m lang und 1,9m breit. Mit 7-Gang-Schaltung, extra für Le Mans.

Kudos an die Japaner, sind nach Mazda 1991 mit dem legendären 787B erst das zweite Team überhaupt aus dem Land der aufgehenden Sonne. Man wird sich nur langsam bewusst, in welcher Klasse dieses Fahrzeug rangiert. Und dass es ein Hybrid ist macht natürlich auch für uns Straßenjungs Hoffnung.

Übrigens: die Motorsport-Abteilung von Toyota, die TMG, hat ihren Sitz in Köln. Wer dort wohnt, schaut doch mal vorbei und richtet Glückwünsche und liebe Grüße von JPCARS.de aus! <3

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Requiescat in pace, Yoshimi Katayama!

Verstarb am 26. März, doch erst kürzlich bestätigt:

r.i.p. yoshimi katayama

Requiescat in pace, Yoshimi Katayama (片山義美), 1940 — 2016!

„König Mazda“ bleibt eine Ikone in Japan, er fuhr nicht nur den RX3 und RX7 sehr erfolgreich, der 787B oben wurde bevor er 1990 als Rennfahrer zurück trat von ihm mehrfach als Konzeptfahrzeug über den Circuit de la Sarthe gedrescht; mit Erfolg: 1991, also schon ein Jahr später, gewann dieser orange-grüne Mazda-Fighter-Jet Le Mans!

Sein Lebenslauf lässt sich unmöglich in diesen Beitrag pressen, die Meldung, sowie viele schöne Bilder seiner Fahrzeuge und seiner Rennfahrer-Zeit findet man hier:

R.I.P. Yoshimi Katayama, 1940-2016, via japanesenostalgiccar.com.

Fun-Fact zum Schluss: Wenn man den 787B bei „Gran Turismo“ kaufen will, löhnt das in Credits umgerechnet 20€. O.O

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edding-kunst auf skyline gtr

car art: edding auf skyline gtr

Das hier? Ach so, das ist nur eine Ehefrau, die den Nissan Skyline GTR ihres Gatten mit Edding verziert… O.O

Gebraucht liegt dieses Fahrzeug bei 40.000€. Wenn man den Günstigsten nimmt, wohlgemerkt. Man(n) sollte sich also mehrfach überlegen, ob man solche Stift-Eskapaden duldet. Aber zu ihrer Verteidigung muss man sagen, die Frau hat es drauf:

Edding-Kunst auf einem Nissan Skyline GTR, via boredpanda.com.

So wie er auf den letzten Bildern in dieser Galerie aussieht stecken bereits über 100 Arbeitsstunden und zahlreiche Schutzfolien in dem Teil. Aber das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, Respekt!

Auch dieser Beitrag wurde durch die wundervolle Yuko Shimizu inspiriert. Danke!

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dokumentarfilm: underground hero

„Japanese underground culture, fast cars, Bosozoku and gangsters“:

Dieser (Mini-)Dokumentarfilm ist in mehrfacher Hinsicht interessant:

1) Luke Huxham ist ein Ein-Mann-Produktions-Team-Powerhouse
2) es gibt haufenweise aufgemotzte Supercars in japanischen nächtlichen Stadt-Settings und auch
3) einen Beitrag zur japanischen Motorrad-Gang Bosozoku
4) viele echte und wohl eher seltene Aufnahmen zur Yakuza

Hier das Projekt im Detail: http://maiham-media.com/portfolio/underground-hero-love-to-hate-me. [via]

Sollten sich genügend Interessenten finden, dann will Huxham auch ein offizielles Photo-Buch anbieten, was sich bei dem Stoff wirklich lohnen würde.

Der Lamborghini-Fahrer, Morohoshi-san, war übrigens ein Glücksfall: Nur durch ihn fand Huxham Zugang zu den Gangs und konnte so die Bilder machen. Am Anfang drehte sich alles nur um diesen Neon-Lambo, nach einigen Treffen stimmte Morohoshi zu Huxham ein wenig mehr von seinen „Geschäften“ (und Partnern) zu zeigen; Morohoshi ist nach eigenen Angaben „im Graubereich tätig“, wollte aber natürlich nicht genau sagen womit er sein Geld verdient.

Der Zeitraum für den Shoot war auf wenige Tage begrenzt und ziemlich chaotisch, weil man immer in Bewegung bleiben musste. Das Skript selbst nahm zuvor mehrere Monate in Anspruch. Herausgekommen ist ein cooles Stück Film mit viel PS im Hintergrund und wenn man es nicht genauer wüsste, könnte man meinen, man befinde sich in dem Gangster-Spiel von Sega. Doch das hier ist harte Realität. Klare Empfehlung, anschauen!

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