zeitreise: japanische supercars

Eine kleine feine Webentdeckung jüngerer Tage führte mich zu einer schönen und eindrucksvollen Zeitreise japanischer Supercars, hier ein Appetizer:

Zeitreise: japanische Supercars

Den Anfang der Liste macht der Acura NSX:

https://autobytel.com/sports-cars/car-buying-guides/japanese-supercars-past-present-and-future-131142/.

Seit dem allerersten „Gran Turismo“ gehört der NSX zu meinen absoluten Lieblingsfahrzeugen, ist jedoch bis heute auf unseren Straßen kaum anzutreffen.

Hier die weiteren Modelle in der Übersicht:

  • Mitsubishi 3000GT
  • Mazda RX-7
  • Toyota Supra Mark IV
  • Nissan R390
  • Honda S2000
  • Mitsuoka Orochi
  • Nissan GT-R
  • Nissan 370Z
  • Lexus LFA

Die Photos dieser Serie mögen etwas zu klein geraten sein, überzeugt hat mich jedoch immer das Hintergrundwissen, das im Text links daneben vermittelt wird. Das war gute und detailreiche Arbeit, I like! <3 Ich kann mich noch vage erinnern, den 3000 GT konnte man wohl als einziges Fahrzeug damals bis 1.000PS tunen. Lenkbar war das Vieh damit allerdings nicht mehr. ^^

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nissan concept 2020

Ich bin ein großer Feind von Langeweile auf den Straßen dieser Welt. Und deshalb ein Riesen-Fan von Konzeptfahrzeugen.

Der Nissan Concept 2020 ist mal wieder solch ein Schmuckstück, was mich sabbern macht:

Nissan Concept 2020

Eigentlich wurde das gute Stück lediglich von Nissan für das Videospiel „Gran Turismo 6“ designt. Man fand ihn daher im Spiel unter dem Namen Nissan Concept 2020 Vision Gran Turismo. Auch heute noch ist er in der aktuellen Ausgabe des virtuellen Racers zu finden:

Nissan Concept 2020 Vision Gran Turismo
Quelle: https://kudosprime.com/gts/car_sheet.php?id=121

Die fast 700 Pferdchen sorgen für eine enorme Geschwindigkeit, mit Vierradantrieb steht es um die Stabilität und Beherrschbarkeit ebenfalls nicht zu schlecht.

Nissan selbst bietet offiziell eine Galerie mit 52 Leckerlis an:

52 mal Nissan Concept 2020, via newsroom.nissan-europe.com.

Was als Designtraum junger Nissan-Ingenieure begann, durfte man „in echt“ als Einzelexemplar vor ein paar Jahren beim Goodwood Festival of Speed bestaunen. Für alle anderen bleibt wohl lediglich der Griff zur virtuellen Garage:

„Nicht jeder kann sich im wirklichen Leben ein Auto wie den Nissan Concept 2020 Vision Gran Turismo leisten. Dank Gran Turismo kann es aber jeder fahren und erleben, was es auf sich hat mit dem Nissan Versprechen: Innovationen, die begeistern.“ – Koji Nagano, Vize-Präsident Nissan Design Europe

Immerhin!

Wenn ihr jetzt bitte fleißig für jpcars.de spenden würdet, mein bestellter GT-R wartet!

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toyota ts 050 hybrid

Das nun gezeigte Fahrzeug hat für Toyota etwas Beeindruckendes geschafft, was den Japanern noch nie gelang:

Toyota TS 050 Hybrid Le Mans
Photo via de.wikipedia.org

Sie gewannen kürzlich das prestigeträchtige Rennen „24 Stunden von Le Mans“. Fahrer waren dieses Jahr Sébastien Buemi (Schweiz), Kazuki Nakajima (Japan) und Ex-Formel1-Pilot Fernando Alonso (Spanien).

Es brauchte nur ein Safety Car und ein bisschen Regeländerung dafür. Nee, Spaß.

Der Sieg war natürlich verdient und spricht voll für dieses Fahrzeug, dass es das Potenzial hat zeigte es ja bereits beim 6-Stunden-Rennen von Fuji letztes Jahr im Oktober.

Ist ein schönes Ding, das Bild oben zeigt ihn bei der Präsentation 2016 auf dem Circuit Paul Ricard.

Dieses Vieh bietet 500PS in beiden Motoren, ist über 4,60m lang und 1,9m breit. Mit 7-Gang-Schaltung, extra für Le Mans.

Kudos an die Japaner, sind nach Mazda 1991 mit dem legendären 787B erst das zweite Team überhaupt aus dem Land der aufgehenden Sonne. Man wird sich nur langsam bewusst, in welcher Klasse dieses Fahrzeug rangiert. Und dass es ein Hybrid ist macht natürlich auch für uns Straßenjungs Hoffnung.

Übrigens: die Motorsport-Abteilung von Toyota, die TMG, hat ihren Sitz in Köln. Wer dort wohnt, schaut doch mal vorbei und richtet Glückwünsche und liebe Grüße von JPCARS.de aus! <3

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playstation-flop: gran turismo sport

Hintergrund: ich bin mit „Gran Turismo“, seit es die Rennserie auf der PlayStation gibt. Tatsächlich war es das erste Game überhaupt, das ich 1998, im zarten Alter von 15-16 Jahren, mit der Konsole kaufte.

Insofern habe ich immer exorbitante Erwartungen an eine Neuveröffentlichung, egal für welches PS-System.

Gran Turismo Sport PS4 Cover

Doch was mit „Gran Turismo Sport“ abgeliefert wurde, kotzt mich einfach nur an.

Ich habe das Spiel exakt am 2. Oktober vorbestellt. Über einen Online-Buchhändler. Sogar die „Steelbook-Edition“, Kostenpunkt 79,99€. Allein, es kam nie an.

Und mittlerweile bin ich da auch froh drum.

Der Release in Europa war offiziell am 18. Oktober. Mittlerweile listet GameRankings die Wertungen bei 35 Spiele-Tests auf 74,53% von 100. Metacritic vergibt 76%, bei 69 Wertungen.

Das ist absoluter Bullshit.

„Gran Turismo Sport“ ist damit das zweitschlechteste „Gran Turismo“ aller Zeiten. Noch hinter dem kastrierten PSP-Release. Und hauchdünn vor dem sinnlosen „Gran Turismo 4: Prologue“ mit 68,86% aus 2004.

Was. Erlaube. Polyphony Digital?

Mittlerweile bin ich ganz froh und glücklich, dass ich hierfür kein Geld habe liegen lassen müssen. Da ich seit 1998 PlayStation zocke, habe ich gewisse Ansprüche, was meine Einkäufe der Games betrifft. Wenn es nicht über 80% liegt, kaufe ich kein PlayStation-Spiel.

Bei „Gran Turismo“ hat man eine grandiose und glorreiche Franchise, um die jeder Publisher dankbar sein sollte. Sony schafft es jedoch immer wieder auf’s Neue, Iterationen komplett zu verkacken. Ein richtiges, ernstzunehmendes „Gran Turismo“, muss mindestens im 85%-Bereich liegen. Ansonsten wird es von mir und vielen anderen nicht als „Gran Turismo“ gewertet. „Gran Turismo Sport“ ist daher schon das Cover nicht wert, auf das es gedruckt ist.

Schäm‘ dich, Sony! Erst eine PlayStation bauen, die ein PC ist. Und dann nicht wissen, was man damit anfangen soll. Und der PS-Plus- und Online-Zwang kommt bei diesem Titel als Abzocke noch dazu.

Ruhe in Frieden, „Gran Turismo“! Und bleib‘ bitte tot. Was eine Hure.

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car-hack: mit honda cr-v mario kart zocken

Ein Honda CR-V. Ein Raspberry-Pi-Minicomputer. Ein Nintendo 64-Emulator. Und die passende Software für den CAN-Bus. Fertig ist der Mario Kart 64-Car-Hack:

War ein spontanes Event, das zu diesem Ergebnis führte, HackIllinois 2016.

Spinnen wir das mal weiter: „Mario Kart 64“ ist aus dem selben Jahr wie das allererste „Gran Turismo“, also 1996/1997. Und wer die Welt der Emulatoren kennt, weiß, dass die längst nicht nur für Nintendo-Konsolen erhältlich sind. Wenn sich das faktisch über jedes Fahrzeug mit CAN-Bus zocken lässt, braucht theoretisch niemand mehr einen speziellen Sessel für Rennsimulationen!

Okay, vielleicht braucht man dann doch ein passenderes Auto…

Geile Idee, Umsetzung steht, Software gibt’s zum Downloaden und Testen (siehe Link oben). Respect!

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vorschau: gran turismo sport

„Gran Turismo Sport“ (グランツーリスモスポーツ) ist eigentlich die erste wirklich neue Iteration des Edel-Racers seit es diese Serie gibt, also seit 19 Jahren. Bei allen anderen Vorgängern änderte sich lediglich der Zähler beim Titel des Spiels am Ende. Oft wurde auch die Engine einfach weiter benutzt (mit fatalen Pixelfehlern als Folgen).

Hier der jüngste Trailer direkt von „Gran Turismo TV“:

Dort ein Exklusiv-Interview (englisch) mit GT-Mastermind Kazunori Yamauchi: Interview via usgamer.net.

Aber warum? Hierfür gibt es mehrere Gründe:

1) die Absatzzahlen der PS4 sind überirdisch. Das ist eines der Hauptkriterien, wenn Entwickler einen Exklusiv-Titel für eine Konsole machen
2) die Geburtstags-Edition ist vorbei und es gibt hier kaum noch etwas abzufeiern
3) es gibt keine (IMHO unnötigen) „Prologue“-Titel mehr
4) Engine ist leichter und besser zu bewältigen als für die PS3 und daher wahrscheinlich eine Neuentwicklung
5) die Unterstützung von PlayStation VR, was noch nie für eine PS-Konsole erhältlich war

Wie das jetzt am Ende alles harmonieren soll lässt sich derzeit schwer sagen, zumal Polyphony massiv Druck durch die Community mit „Project CARS“ gekriegt hat. Die Wertungen für „GT Sport“ müssen über 83 von 100 liegen, ansonsten war die Mühe der Japaner umsonst und das Projekt ein Flop.

Die Spieler wird es freuen: Endlich Competition für den Platzhirsch! Racing-Fans kommen in Europa GT-technisch ab dem 18. November auf ihre Kosten; dann erscheint der Titel drei Tage nach Japan auch in der EU.

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Requiescat in pace, Yoshimi Katayama!

Verstarb am 26. März, doch erst kürzlich bestätigt:

r.i.p. yoshimi katayama

Requiescat in pace, Yoshimi Katayama (片山義美), 1940 — 2016!

„König Mazda“ bleibt eine Ikone in Japan, er fuhr nicht nur den RX3 und RX7 sehr erfolgreich, der 787B oben wurde bevor er 1990 als Rennfahrer zurück trat von ihm mehrfach als Konzeptfahrzeug über den Circuit de la Sarthe gedrescht; mit Erfolg: 1991, also schon ein Jahr später, gewann dieser orange-grüne Mazda-Fighter-Jet Le Mans!

Sein Lebenslauf lässt sich unmöglich in diesen Beitrag pressen, die Meldung, sowie viele schöne Bilder seiner Fahrzeuge und seiner Rennfahrer-Zeit findet man hier:

R.I.P. Yoshimi Katayama, 1940-2016, via japanesenostalgiccar.com.

Fun-Fact zum Schluss: Wenn man den 787B bei „Gran Turismo“ kaufen will, löhnt das in Credits umgerechnet 20€. O.O

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50 jahre toyota 2000GT

Alles Gute zum 50er:

50 jahre toyota 2000 GT
Quelle: de.wikipedia.org

Der Toyota 2000GT wurde vor exakt 50 Jahren auf der Tokyo Motor Show der Weltöffentlichkeit präsentiert. Ab da war dieses Fahrzeug ein Hauptproblem für Ferrari wie auch Jaguar gleichermaßen: Er avancierte aufgrund seiner überlegenen Technik sowohl auf Straße als auch Rennstrecke zum Überflieger.

Die Zelluloid-Verewigung dauerte dann auch nicht mehr lange: Der 2000GT durfte im James Bond „Man lebt nur zweimal“ mitwirken. Spätestens ab da war das 1,145t leichte Kombicoupé auch dem Westen ein Begriff.

Nicht ausschließlich vom heutigen Standpunkt aus gesehen ist es ein sehr schönes Fahrzeug, das machen auch die geschwungenen Linien der Karosserie; das fanden nicht nur damals viele Kids aufregend, die den 2000er irgendwann als Modellauto im Regal stehen hatten. Bei uns waren es 20 Jahre später eben mehr Mercedes– oder Porsche-Fahrzeuge. ^^

Kleine Notiz am Rande: Das Schmuckstück ist, selbstredend, heute praktisch unbezahlbar. Wer trotzdem einen Blick auf den ersten japanischen Racer erhaschen möchte, es gibt wie immer diverse Galerien im Web, siehe:

http://autoblog.com/photos/1967-toyota-2000gt/.

Frohes Neues 2015 übrigens!1

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toyota ft-1

Vom Videospiel auf die Straße:

toyota ft1

DAS ist, was die Japaner machen! Alles andere ist nur Gaylordtum.

Inspiration für das Design hat sich Toyota bei sich selbst geholt: 2000GT, Supra, MR-2 und 2007 FT-HS (Konzeptfahrzeug) dienten als Gradmesser. Und mehr darüber, dass es Frontantrieb hat, ist bisher nicht bekannt. Real gezeigt wurde der Wagen auch erst im Januar.

Hier gibt es schöne und aufregende weitere Photos:

28 Bilder, Toyota FT-1, via automotorsport.de.

Es gibt eine weitere Verrücktheit: Mehr wie 60.000$ soll dieses Schätzchen nicht kosten. Alleine die Details an dem Auto sind das Doppelte wert.

I ♥ Japan!

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galerie: 25 japanische sportwagen

Wenn ich mich richtig erinnere, dann war der 3000 GT bei „Gran Turismo“ ein Serienfahrzeug, das man durch Tuning auf über 1.000PS bringen konnte:

Mitsubishi 3000GT 1994

Das Online-Magazin MotorKlassik hat einen sehr interessanten Artikel zu japanischen Sportwagen gemacht. Der ist schon interessant, auch deren Sichtweise auf japanische Autos, die anfänglich eher negativ ist.

Aber die Bildergalerie ihrer 25 besten ist Gold wert:

„Die 25 heißesten Japaner“, 51 Photos, via motor-klassik.de.

Hier die präsentierten Schätzchen:

Honda NSX
Honda S500
Honda CRX
Honda S2000
Honda Civic
Honda Integra
Mitsubishi 3000GT
Mitsubishi Starion
Mitsubishi Evolution
Toyota 2000 GT
Toyota Celica
Toyota MR2
Toyota Supra
Mazda Cosmo
Mazda RX-7
Mazda RX-8
Datsun 240 Z
Nissan 300 ZX
Nissan 100 NX
Nissan 200SX
Nissan 350 Z
Nissan GT-R
Subaru SVX
Suzuki Cappuccino
Mitsubishi Eclipse

Ich denke über 90% hier brauchen wir uns nicht streiten, das geht schon schwer in Ordnung.

Es ist für japanische Hersteller auf dem hiesigen Markt immer schwierig Fahrzeuge zu landen. Das liegt am Lobbyismus deutscher Autobauer hier, die passiv alles dafür tun, sich Spitzenmodelle vom Hals zu halten (siehe Nissan GT-R). Aber auch in den Medien wird nur selten darüber berichtet.

Deshalb, so witzig das immer klingen mag mit „Gran Turismo“ und so, es ist als junger Mensch die einzige Möglichkeit gewesen sich einen Überblick zu dem Angebot zu verschaffen. Und diverse Karren sind hängengeblieben, auf der Straße habe, ich zumindest, die nie gesehen.

Übrigens ist „Gran Turismo 6“ inzwischen erschienen, aber nicht für mich. Ich habe mich für eine neue PlayStation entschieden. Nach den bisherigen Kritiken, die nur von einem Fahrzeug-Update berichten und sich kaum etwas geändert hätte, war das wohl auch die bessere Lösung…

P.S.: Wer noch einen NSX aus den 90ern mit wenig Kilometern herumstehen hat, ich hätte schwer Interesse!

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