Nissan: 50 Jahre GT-R

Für Nissan ist 2019 ein geschichtsträchtiges Jahr, wird doch neben dem ikonischen Modell Z auch noch 50 Jahre GT-R gefeiert.

Das folgende Foto zeigt sehr anschaulich, wie sich das Modell über die Jahrzehnte verändert hat und wo Nissan mit dem GT-R heute steht:

Nissan: feiert 50. Geburtstag des GT-R

Wer etwas genauer hinsieht, der erkennt eine Sonderlackierung: die Rennstreifen sollen explizit an das Touringfahrzeug KPGC10 Skyline GT-R aus 1971 erinnern. Die Lackierung gibt es in drei Ausführungen, oben ist Wangan Blue zu sehen.

Akzente an den Felgen gibt es zudem, ebenso am Lenkrad wie am Schaltknauf. Die Sitze und der Innenraum sind mit edlem Alcantara ausgestattet, gestickt lässt sich erkennen, dass es sich um die Jubiläumsedition handelt; sogar an den Sonnenblenden.

Als Motor dient ein von Hand gebauter, 565PS-starker 3,8l-V6-Twinturbo, welcher sich nicht von der regulären Verkaufsversion unterscheiden soll. Letzteres gilt übrigens auch für die Geburtstagsversion des 370Z. Titan-Sportauspuff und ein Bose-Soundsystem gehören zum Paket dazu.

Der Artikel oben zeigt viele Bilder, erhältlich ist das „Geburtstags-Supercar“ noch diesen Sommer.

Ein Traum! Und wird es wohl für mich zumindest real leider auch bleiben. Alles Gute, GT-R!

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Toyota und JAXA: Mondfahrzeug-Studie für 2029

Die Ambitionen der Menschheit erneut Präsenz im Weltall zu zeigen nahmen die letzten Jahre immer weiter zu. Für Erkundungen unseres Sonnensystems führt der Weg dabei jedes Mal direkt über unseren nächsten Erdtrabanten, den Mond.

Erst Ende 2018 konnte China erfolgreich mit einem Roboter das erste Mal auf der Rückseite des Mondes landen. Auch die USA planen auf ihrem Weg zum Mars die nächste Dekade den Erdtrabanten mit ein durch die NASA und SpaceX. Israel und Indien haben ähnliche Pläne.

Und auch die japanische Raumfahrtbehörde JAXA hat zusammen mit dem Hersteller Toyota eine Mondbuggy-Studie für 2029 am Start:

Toyota und JAXA: Studie eines Mondfahrzeugs fuer 2029

Zu sehen ist das sechsrädrige Gefährt mit ausgefahrenem Sonnensegel und einem Astronauten zur besseren Vorstellung der Ausmaße in einer Künstleranimation.

Weitere Grafiken und auch ein Video finden sich dort: https://inverse.com/article/54043-toyota-moon-rover-car-jaxa.

Einen Namen sowie ein finales Design gibt es allerdings noch nicht. Dafür einige technische Spezifikationen, die bereits kommuniziert werden konnten:

* Reichweite soll bei ca. 10.000km liegen. Das sind lediglich 920km weniger, als der Gesamtumfang(!) des Mondes beträgt
* dies entspräche ca. dem 18-fachen der Reichweite eines Tesla Model S
* Batterietechnologie wird eine erweiterte Version des 2019er-Modells Toyota Mirai sein
* diese Technologie nutzt Wasserstoff und gibt keinerlei CO2-Emissionen in die Umwelt ab
* Wasserstoff soll auf dem Mond in ausreichender Form auch selbst vorhanden sein, was ein Nachbetanken, z.B. von der Erde aus, überflüssig machen soll
* Platz soll innen sein für zwei Astronauten, maximal vier für Notfälle
* aus diesem Buggykonzept soll spätestens 2024 Realität werden, 2029 soll es auf dem Mond fahrend anwesend sein

Wer schon mal einen Toyota in seinem Besitz hatte so wie ich, der weiß, dass das technisch absolut möglich sein wird. Ob man sich hier mit dem zeitlichen Druck einen Gefallen macht, steht hingegen auf einem anderen Blatt. Wobei, wer wenn nicht Japaner und deren Fleiß und Ingenieursfähigkeiten wären fähig, so ein ehrgeiziges und kompliziertes Projekt zu realisieren? Eben.

„To Ze Moon!“

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auktion: 1994 toyota supra

Ging für ~155.000€ kürzlich bei einer Auktion weg:

Toyota Supra 1994

Ein Standardmodell eigentlich eines 1994er Toyota Supra!

Laut der Börse „Sotheby’s“ lag der tatsächliche Verkaufspreis damit 64% über dem initialen Schätzwert.

[via]

Einer der Gründe für diesen horrenden Preis mag sein, dass das Gefährt nun ein waschechter Oldtimer und damit exakt 25 Jahre alt ist.

Zweitens hatte der Wagen mit 19.312km wenig erst runter.

Der Supra ist zudem ein Standardmodell, ergo alles Original, ohne externes Tuning, etc.; folglich wohl auch ein Garant für einen erfolgreichen, hohen Weiterverkauf.

Der Toyota Supra löste im April 1978 den 2000GT ab und wurde bis August 2002 produziert. Die vierte Generation hier nannte der Hersteller „A80“, gebaut zwischen 1993 und 2002. Ab 1990 war der Designer Isao Tsuzuki. Der 3l-Motor liefert 164kw bzw. 223PS. Diverse stärkere Motorenversionen, wie der 2JZ-GTE, lieferten sogar 280-330PS! Mit 1,5 Tonnen war durchaus noch Spielraum vorhanden manuell Gewichtssenkungen zu betreiben.

Dieser Wagen hier war schon immer einer meiner Favoriten in Bezug auf Sportwägen MADE IN NIPPON. Zwar sieht er ein bisschen aus wie ein Tampon, doch in Wirklichkeit ist der Supra eine wahre Rakete. Fehlte damals nur noch, dass man damit zum Mars fliegen konnte! 🙂

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Guten Supra,
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nuro.ai: finanzspritze von 834 millionen euro

nuro-ai_startup_e-auto

NURO.ai bekommt von der japanischen Firma SoftBank eine Kapitalspritze in Höhe von 834 Millionen Euro.

Was ist daran besonders!?

Nun: Japan! ^^

Zweitens: es handelt sich hier um einen vollautomatisierten Lieferwagen, der in Kalifornien seit kurzer Zeit Probe fahren darf. [via]

Ob sich so Post & Lieferwägen einsparen lassen können werden ist zwar noch offen, doch ich denke es ist wohl die richtige Richtung.

Die heutigen Lieferwagen von Post, Pizzadienst, Stadtreinigungen, etc. sind viel zu groß und verursachen mit ihrer Breite und ihrem Benzinverbrauch viel zu viel Verstopfungen und ekelhaften Smog in unseren Städten. Schon alleine die Größe des KI-Lieferwägelchens orientiert sich stark an japanischen Maßstäben. Ein richtiger und auch wichtiger Schritt in die Zukunft!

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frohes neues jahr 2019 mit: kei-cars!

JPCARS.de wünscht allen LeserInnen & japanischen Autonarren ein Frohes Neues Jahr mit einer fröhlichen japanischen KFZ-Erfindung:

KeiCars_Wikipedia_Uebersicht

Den Kei-Cars! ^^

Kei-Cars (auf japanisch: keijidōsha „light automobile“, pronounced [keːdʑidoːɕa]), siehe wie oben eingefügtes Ausschnittsbild von Wikipedia.org sind das selbe wie deutsche SUVs: totaler Scheißdreck.

Wer so ein Auto fährt, der hat leider t-o-t-a-l verkackt und nicht mal ein Fahrrad verdient.

Gut, okay: Japan ist klein, die Bevölkerung viel zu alt, und das Land wie unser dummes Deutschland auch völlig überfüllt. Doch so etwas wirklich auf die Straße zu bringen, das erfordert ungemein viel Mut, Einfallsreichtum und einen sehr starken Willen.

Ich wünsche niemandem solch ein „Auto“, keine Ahnung, was dieser Blödsinn soll.

In diversen Videospielen (z.B. „Gran Turismo Sport“) kann „man“ diesen Dreck sogar virtuell fahren. Korrigiere: für diverse Rennen muss „man“ sogar.

In diesem Sinne, lasst es euch gutgehen! Bitte ohne neue SUVs auf deutschen Straßen und ohne neue „Kei Cars“ auf japanischen! Danke.

Viele liebe Grüße & haut rein,
JPCARS.de

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